Unser Fastenopferprojekt für Laos 2020

Der Bauboom in Laos ist unübersehbar: Eine Eisenbahnlinie soll die Hauptstadt Vientiane mit China verbinden. Mithilfe ausländischer Investitionen und der Ausbeutung natürlicher Ressourcen will das Land den Sprung aus der Kategorie der am wenigsten entwickelten Länder schaffen – dies ohne Rücksicht auf Mensch und Natur. Wo es einst artenreiche Wälder gab, stehen heute Monokulturen oder Wasserkraftwerke. Wo Wälder abgeholzt werden, nimmt die Erosion zu – die Reisernten reichen oft nur für ein halbes Jahr. Besonders Kinder und Frauen leiden an chronischer Mangelernährung. Zudem werden Frauen diskriminiert und sind oft häuslicher Gewalt ausgesetzt.

 

In diesem schwierigen Kontext unterstützt Fastenopfer lokale Bauernorganisationen, den Zugang zu Wald und Land zu sichern. Sie werden in schonenden und gleichzeitig effizienten Anbaumethoden geschult. Dank Gemüsegärten, Obstbäumen, Kleintier- und Bienenhaltung sowie Fischteichen können sie sich ausgewogen ernähren. Auch lernen die Projektteilnehmer/-innen, wie sie ihre Produkte – Kardamom, Mais und Baumwolle – besser verarbeiten und höhere Verkaufspreise aushandeln können. Auf allen Ebenen wird viel Wert auf eine gleichberechtigte Zusammenarbeit gelegt.

 

 

Ziele, die sich Fastenopfer für das Jahr 2020 in Laos gesetzt hat:

 

 

-1900 Haushalte erhöhen die Produktion von eiweiss- und fetthaltiger Nahrung, unter anderem mit Fisch, Eiern und Hülsenfrüchten.

 

 

-1800 Haushalte haben den Mangel an Nahrungsmitteln reduziert.

 

 

-Rund 180 lokale Gruppen, unter anderem Gruppen für ökologischen Gemüseanbau, Imkerei oder Besenherstellung, sind aktiv.

 

 


Für die Unterstützung unseres diesjährigen Fastenopfer-Projektes danken wir Ihnen ganz herzlich!