Unser Fastenopferprojekt für Brasilien 2019

Über hundert im nationalen Kongress Brasiliens hängige Gesetzesvorlagen haben das Ziel, die Rechte der indigenen Bevölke- rung zu beschneiden. Das geht gar nicht, sagt sich auch unsere Partnerorganisation - und unterstützen die Indigenen dabei, dass ihre Rechte respektiert werden.

Sowohl im Senat wie im Abgeordnetenhaus in Brasília haben politisch-ökonomische Kräfte das Sagen, welche die Indigenen am liebsten aus dem Weg räumen würden, um Platz zu machen für die industrielle Landwirtschaft und den Rohstoffabbau. Die 241 indigenen Gruppen – rund eine halbe Million Menschen – die es heute in Brasilien noch gibt, stehen, aus der Sicht dieser mächtigen Interessenvertreter/ innen, dem ökonomischen Fortschritt Brasiliens im Weg die effektivste Art, die Verabschiedung dieser für die indigene Bevölkerung nachteiligen Vorlagen im Kongress zu verhindern, besteht in der Mobilisierung der Betroffenen und im direkten Lobbying für die Indigenen bei der Regierung in Brasília. Dabei werden sie von der Partnerorganisation Conselho Indigenista Missionário (CIMI), einer Organisation der brasilianischen Bischofskonferenz CNBB, tatkräftig unterstützt.

Bei diskriminierenden Gesetzes- vorlagen einschreiten und die Stimme der Indigenen verstärken

Mit dem vorliegenden Projekt wird einerseits das Fortschreiten der hängigen Gesetztesvorlagen im Kongress überwacht und möglichst verhindert, wenn die Rechte der Indigenen betroffen sind.

Zweitens werden nationale und internationale Behörden und Organe, unter anderem der UNO Menschenrechtsrat, mit Lobbyarbeit beein flusst, so dass sie die Verteidigung der indigenen Rechte öffentlich unterstützen.

Drittens verteidigen die indigenen Führungspersonen und der CIMI die indigenen Rechte in den Kommissionen und Räten.