Unser Fastenopferprojekt in Kolumbien

Vicaria del Sur: Gemeinsam reagieren auf Bergbau und Wasserkraftwerke.

45 Prozent der ländlichen Bevölkerung Kolumbiens leiden unter Armut. Die Ausweitung von Megaprojekten im Bergbau, der Energiegewinnung oder für Agroindustrie zerstören nicht nur die biologische Vielfalt vor Ort:  Sie verändern das Leben der lokalen Bevölkerung grundlegend und führen oft zu schweren Konflikten und zur Kriminalität.
Fastenopfer unterstützt die ländliche Bevölkerung vor allem bei der Verbesserung ihrer Anbauflächen, zum Beispiel durch Kompost-gaben oder bei der Organisation ihrer Wasserquellen.
Vicaria del Sur ist eine Organisation der katholischen Kirche der Diözese Florencia. Ziel des Projektes ist es die Kompetenzen in den Gemeinden zu Stärken. Die Führungspersonen vertiefen in Kursen ihre gesellschaftspolitischen, ökologischen und juristischen Kenntnisse. So verfügen sie über Rechtswissen und Methoden, wenn es darum geht, ihren Lebensraum und ihre Wasserquellen gegenüber staatlichen Ansprüchen zu verteidigen. Denn der Staat kümmert sich wenig um die Anliegen der Kleinbauernfamilien in der Region, sondern unterstützt in erster Linie die Erdölfirmen, von denen er sich grosse Gewinne erhofft. Das Projekt arbeitet mit 100 kleinen Dörfern zusammen.